Asva


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Asva

 

a gorod (fortified town) of the seventh century B.C. through the ninth century A.D. It was located near the village of Asva on the eastern part of the island of Saaremaa (Estonian SSR). The site was excavated in 1934, 1938–39, 1948–49, and 1965–66. The original settlement was surrounded by a fence, later replaced by a rampart of stone slabs. The remains of dwellings, a hoe, a grain grater, sickles, other implements (mostly of bone), iron and bronze objects, and small casting dies have been found. Early ceramics are decorated mainly by cross-hatching, and there are vessels of the type belonging to the Lusatian culture; later ceramics are of local types. The inhabitants practiced agriculture, cattle raising, and fishing and hunted for seal and other game.

REFERENCES

Vassar, A. K. “Ukreplennoe poselenie Asva na ostrove Saaremaa.” In the collection Drevnie poseleniia i gorodishcha, collection 1. Tallin, 1955.
Lyugas, V. “O datirovke gorodishcha Asva.” Izvestiia AN Estonskoi SSR, obshchestvennye nauki, 1967, no. 1.
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Mit dem Bekanntwerden der Bronzezeitplatze Asva, Iru und Klangukalns (Lettland) in der zweiten Halfte der 1930er haben sich die diesbezugliche Einstellung und Erwartungshaltung der Forschung ganzlich verandert, denn aus allen drei genannten Fundplatzen kamen Hinweise auf ortliche Bronzeverarbeitung.
Indreko (1939b) kommt es erstmals zu einer etwas genaueren Beschreibung der Giesserfunde aus den ersten beiden Grabungskampagnen in Asva (1934 und 1938).
Nur aus dem Grabungsteil Asva E sind Gussformen fur Lanzenspitzen aufgetreten.
Aus Asva E stammt ein weiteres Formfragment, das Lougas (1966b, 108, Abb.
Die Kontrastsituation der selten auftretenden Bronzeobjekte und den reichlichen Spuren eines lokalen Giesserhandwerks in Asva und anderen Platzen des Ostbaltikums liesse sich nun auf 'Grabund Opfersitten' zuruckfuhren, d.
Since this distinction is thus set, whether a well-established asadhu item like g[bar{a}]v[bar{i}] or one which, like asva, is a mistake and not well established, is used when one wishes to signify something using another particular term--namely go or a[acute{s}]va--both fail to signify in and of themselves.
Asva wurde zum Schlusselbegriff einer Materialkultur der ostbaltischen Bronzezeit, zugleich wurden ihr Stilzuge sudfinnischer, alandischer und ostmittelschwedischer Keramikgruppen nachgesagt (Ambrosiani 1959; 1985; Meinander 1969).
Die Menge der auf diese Weise verzierten Scherbenfunde in Asva und Ridala ist bemerkenswert klein, ihr relativer Anteil am gesamten Keramikspektrum betragt insgesamt weniger als 5%.
Angesichts des reichhaltigen und vielfaltigen Keramikmaterials der Siedlungen von Asva und Ridala erscheint es merkwurdig, wieso es an Angaben zu Ofenbefunden o.
Schaftlochaxte verschiedener Form und Grosse aus Asva (u.
Brillenfibeln, die kurzen Tullenbeilformen oder etwa die Scheibenkopfnadeln aus Asva und Harnevi mitunter lange und nicht genau abschatzbare Laufzeiten gehabt haben konnen.
Der durftige Publikationsstand zum Thema Asva und zur materiellen Bronzezeitkultur Estlands hat es die langste Zeit verhindert, eine klare Vorstellung vom Charakter der Siedlungen und vom Erscheinungsbild ihrer Funde zu bekommen.