Veksa

Veksa

 

the name of several rivers in the USSR:

(1) A river in Kostroma Oblast, RSFSR; left tributary of the Kostroma River, flowing from Lake Galich. Length, 84 km; basin area, 2,880 sq km. The city of Bui is located at its mouth.

(2) A river in Kostroma Oblast, draining Lake Chukhloma into the Kostroma River. Length, 43 km; basin area, 1,360 sq km. It is used for floating timber.

(3) A river in Vologda Oblast; left tributary of the Vologda River (Severnaia Dvina basin). Length, 9 km.

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Die vor- und fruhgeschichtlichen Siedlungsreste an der Mundung des Flusschens Veksa in die Vologda stellen einen Schlusselfundplatz fur die Kenntnis der Kulturentwicklung im Gebiet zwischen oberer Wolga und Onega-See im Nordwesten Russlands und insbesondere fur die Erforschung der Ausbreitung der fruhesten Keramik nach Norden dar.
In Veksa und Veksa 3 zerstort die Ufererosion die archaologischen Sedimente, jedes Jahr gehen so bis zu 1,5 m verloren.
Zunachst beschrankten sich die Ausgrabungen auf den Bereich der Fundstelle Veksa, seit 1996 beziehen die Untersuchungen auch Veksa 3 mit ein.
Die umfangreichste Abfolge neolithischer Straten hat sich in Veksa 3 erhalten, wo das gesamte Schichtpaket einschliesslich der sterilen Zwischenlagen eine Machtigkeit von bis zu 2,5 m erreicht.
Im Lesefundmaterial aus Veksa 3 sind des Weiteren einige Keramikfragmente enthalten, die interessanterweise der hunderte Kilometer weiter sudwestlich verbreiteten Tonware der Narva-Kultur nahe stehen.
Die Fundstelle Veksa 3 hat mit ihrer klaren Stratigraphie und dem umfangreich erhaltenen organischen Material ein uberaus grosses Potential fur die Rekonstruktion der neolithischen Kulturabfolge in dieser Region und damit auch fur Fragen des zeitlichen Ablaufs der Ausbreitung verschiedener jungsteinzeitlicher Keramiktypen.
Damit wird eine tatsachliche Verbindung dieser in Veksa 3 gefundenen Keramikart mit der sudostlitauischen Narva-Kultur wahrscheinlicher, auch wenn die hinter diesem uberraschenden Zusammenhang stehenden Mechanismen vorlaufig unklar bleiben.
Die fruhesten Schichten in Veksa 3, aus denen Keramik stammt, die typologisch der mittleren Oberwolga-Kultur entspricht, haben [sup.
Insgesamt stimmen also die Radiokarbondatierungen aus Veksa 3 sehr gut mit der stratigraphischen Abfolge uberein und belegen damit die Bedeutung des Fundplatzes fur das Verstandnis der fruhen Keramikentwicklung in uberregionaler Perspektive.
Die neue AMS-Datierung, die an Speisekruste eines solchen Gefasses aus Veksa 3 vorgenommen wurde (vgl.
Dabei ist zu beachten, dass bei den einzelnen Straten jeweils die hauptsachlich vorkommende Keramikart vorgestellt wird, allerdings haben in Veksa 3 offenbar in geringem Masse auch Fundverlagerungen stattgefunden, so dass einzelne Keramikfragmente bestimmter Typen gar nicht in der "zugehorigen" Schicht, sondern in alteren oder jungeren Horizonten gefunden wurden.